Home > Am Puls der Zeit

Das WHO-Pandemieabkommen: die Lösung für weniger Leid in der Welt?

Bildquelle: www.heartgenetics.com

April 2022

 

Seit März, arbeitet die WHO an einem Pandemieabkommen. Dies wird die WHO befähigen, nicht mehr eingeschränkt zu sein, Empfehlungen an die Regierungen zu machen, sondern wird ihre Massnahmen womöglich den 194 Mitgliederstaaten aufzwingen können. Praktisch wird die WHO eine erhebliche Macht auf fast alle Bewohner der Welt ausüben können, ohne Berücksichtigung nationaler Verfassungen und Gesetzen.

Seit dem Sündenfall, leidet die Menschen an vielen Unglücken, vor allem durch macht- und geldgierige Menschen, die unzählige Menschen „opferten“, um ihre grandiosen Ziele zu erreichen. Keine humanistische Bemühung konnte diese Tatsache ändern, weil das Problem in unserer gefallenen Natur liegt, welches nur Gott lösen kann. Durch die Einführung von Nationen, hat Gott jedoch dem Bösen eine Grenze gesetzt, sodass Diktatoren ihre Bosheit nur auf ihre Nation und ihre Nachbarschaft ausüben können. Jetzt will die WHO uns von den Gott gegebenen Grenzen befreien, um einen neuen „Babelturm“ (Einheitsregierung) zu bauen. Haben wir nicht zahlreiche Beispiele von Führern, die sich als Wohltäter und Retter ausgeben, nur um verheerenden Schaden anzurichten?

Übrigens, ist es der Auftrag eines Staates, uns von Epidemien und allen denkbaren Unglücken zu beschützen? In der Bibel steht so etwas nicht, sondern wir sollen uns direkt an Gott wenden, im Sinn der bekannten Bibelstelle 2. Chr. 7, 13-14. Besinnen wir uns auch auf die Worte von Jeremia der sagt: “Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom HERRN weicht.” Jer. 17,5.

 

Jonas Baggett, Vizepräsident EDU BS

 


Neutralität: Ein Vorwand für Feigheit?

Bildquelle: asin.ch/15-ans-dadhesion-a-lonu-la-suisse-va-perdre-sa-neutralite-et-sa-democratie/

April 2022

 

Nehmen wir ein Beispiel auf menschlicher Ebene. Was erwarten wir von einem Mediator, dessen Hilfe gefragt ist, einen Nachbarschaftskonflikt zu lösen? Ist es nicht, dass er neutral bleibt und doch sich nicht scheut, die Verfehlungen anzusprechen, egal von welcher Seite diese begangen wurden? Wenn er aber Partei ergreift, statt Friedestiftend zu verbinden, wird seine Haltung nur den Konflikt verschlimmern.

Der Angriffskrieg von Putin ist zu verurteilen, doch die Tatsache, dass die NATO und die USA ihre Versprechungen gegenüber Russland mehrfach brachen und der Ukraine mit einem NATO Beitritt falsche Versprechungen machten, sowie die Osteuropa Erweiterung ohne auf Russlands Sicherheitsanliegen zu achten, war eine der Gründe, die mit zum Krieg führten. Wenn aber unsere Regierung sich solidarisch gegenüber der Ukraine erklärt, dann muss sie über solche Missetaten schweigen, weil ihre Loyalität nicht mehr für die Wahrheit und die Gerechtigkeit steht.

Unsere Regierung hat die schweizerische Neutralität geopfert und ist in den Wirtschaftskrieg gegen Russland eingetreten. Durch den Verlust ihrer Neutralität, verliert die Schweiz ihre langjährige Glaubwürdigkeit als Friedensstifter und ihrer Tradition der humanitären Hilfe, die gegenüber jeder Konfliktpartei geleistet wird. Wir dürfen uns an dem Wort Jesu orientieren: „Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heissen“.

 

Jonas Baggett, Vizepräsident EDU BS